Ralf und ich hatten die Kinder zu ihren Großeltern gebracht und haben die Zweisamkeit genossen. Wir sind geradelt, saßen bei Bier (für mich alkoholfrei) an der Aller und bummelten durch die Stadt. Nach dem Umzug haben wir viel freie Zeit mit Dingen rund um das Haus verbracht. Möbel kaufen, Renovierungsarbeiten, Planungen und Überlegungen wie welche Sachen zu lösen sind, etc... Dies haben wir heute bewusst zur Seite geschoben und uns einfach nur treiben lassen. Das tat richtig gut.
Obwohl es nur ein Tag war, merke ich sofort, dass wir wieder mehr Kraft für die Kinder haben. Ich habe sie mit mehr Genuß ins Bett gebracht, hatte mehr Geduld ihnen zuzuhören und sah weniger auf die Uhr. Doch dann durchfuhr es mich wie ein Blitz: Sie sind schon so groß, es ist alles so leicht mit ihnen, wir sie können sie einfach woanders hingeben... doch bald ist ein drittes Kleines da und dann wird das erst einmal nicht mehr so unkompliziert sein....
Dafür haben wir bald noch ein Paket mehr Liebe zu Hause, das wir knuddeln und kuscheln können. - Das dann Nachts weint, weil es die Zähne bekommt - Das uns nervt, weil es den Brei nicht essen mag ..... Oh ja, das alles gehört dazu. Nur Sonnenschein gibt es nicht, Regen brauchen wir auch.
Sat Nam
Samstag, 30. Juni 2012
Freitag, 29. Juni 2012
Nur der Augenblick zählt wirklich
Ich glaube, wir hätten gestern Abend lieber Yoga machen sollen... ;-)
Beim Thema Streß ist mir aufgefallen, wie sehr das Planen im Kopf anstrengt und Energie raubt. Nachdem ich die Kleine in den Kiga gebracht hatte, ging ich noch einen kleinen Umweg durch den Wald nach Hause und überlegte, was ich alles zu Hause erledigen will. Rasenmähen, Bügeln, Holzboden im Gartenhaus ölen, Telefonanruf wegen einer Reklamation,.... Ich fing an zu analysieren, in welcher Reihenfolge die Dinge erledigt werden sollten und verfing mich in diesem mühsamen Netz. Denn ich genoß keinen Augenblick mehr die Schönheit der Natur. Streß fürs Gehirn. Denn wenn ich tatsächlich erst einmal zu Hause bin, dann weiß ich auch, was als erstes zu tun ist. Gott sei Dank fiel es mir auf. Ich atmete tief durch und ließ mich von einem großen Weizenfeld verzaubern, dass am Waldrand liegt und durch die morgendlichen Sonnenstrahlen leuchtete.
Als ich zu Hause war, zogen Wolken auf und aus der Ferne hörte ich einen leichten Donner. Nun war natürlich klar, was ich als erstes zu tun hatte: Runter mit dem Rasen solange der Regen noch nicht da ist...
Jetzt am Ende des Tages blicke ich zurück und merke, das ich sehr viel entspannt geschafft habe ohne vorher genau zu überlegen, was, wie, wo, wann am Besten ist. Das Beste ist immer der momentane Augenblick. Er ist das einzige, was real ist und ihn in seiner ganzen Bandbreite zu erfahren ist das Höchste, was wir erreichen können.
Sat Nam
Beim Thema Streß ist mir aufgefallen, wie sehr das Planen im Kopf anstrengt und Energie raubt. Nachdem ich die Kleine in den Kiga gebracht hatte, ging ich noch einen kleinen Umweg durch den Wald nach Hause und überlegte, was ich alles zu Hause erledigen will. Rasenmähen, Bügeln, Holzboden im Gartenhaus ölen, Telefonanruf wegen einer Reklamation,.... Ich fing an zu analysieren, in welcher Reihenfolge die Dinge erledigt werden sollten und verfing mich in diesem mühsamen Netz. Denn ich genoß keinen Augenblick mehr die Schönheit der Natur. Streß fürs Gehirn. Denn wenn ich tatsächlich erst einmal zu Hause bin, dann weiß ich auch, was als erstes zu tun ist. Gott sei Dank fiel es mir auf. Ich atmete tief durch und ließ mich von einem großen Weizenfeld verzaubern, dass am Waldrand liegt und durch die morgendlichen Sonnenstrahlen leuchtete.
Als ich zu Hause war, zogen Wolken auf und aus der Ferne hörte ich einen leichten Donner. Nun war natürlich klar, was ich als erstes zu tun hatte: Runter mit dem Rasen solange der Regen noch nicht da ist...
Jetzt am Ende des Tages blicke ich zurück und merke, das ich sehr viel entspannt geschafft habe ohne vorher genau zu überlegen, was, wie, wo, wann am Besten ist. Das Beste ist immer der momentane Augenblick. Er ist das einzige, was real ist und ihn in seiner ganzen Bandbreite zu erfahren ist das Höchste, was wir erreichen können.
Sat Nam
Donnerstag, 28. Juni 2012
Kein Yoga heute
Heute fällt der Yogakurs wegen dem Fussballspiel aus. 4 von 5 Teilnehmern hatten gefragt ob wir den Kurs wegen der EM nicht verschieben können, da habe ich an diesem Abend nichts dagegen.
Gleich ist Anstoß und die Kinder müssen noch ins Bett
Olé, Olé, Olé......
Sat Nam
Gleich ist Anstoß und die Kinder müssen noch ins Bett
Olé, Olé, Olé......
Sat Nam
Mittwoch, 27. Juni 2012
Der normale Wahnsinn in der täglichen Ernährung
Während der Streßkryia ist mir am Morgen bewusst geworden, dass ich wütend bin auf krankhaft dicke Menschen. Mir sind gestern sehr viele Menschen begegnet bzw. sind mir aufgefallen, die so dick sind, dass sie bei Flügen zwei Sitze buchen müssen weil sie in einen einfach nicht hinein passen würden. Natürlich habe ich Mitgefühl mit Ihnen und sie sehen ja auch nicht glücklich aus, aber ich frage mich, was ist bloß in dieser Gesellschaft los, dass es immer mehr Menschen gibt, die dieses Problem haben?
Und wenn ich mich dann umschaue und mich in jedem Geschäft (auch beim Baumarkt) riesige Berge Süßigkeiten "anstarren", Imbissbuden mit triefenden Pommes und fettiger Currywust um Kunden werben und an der Bundesstraße ein goldener Hahn mit stinkenden Antibiotika verseuchten Brathühnchen stehen, wird mir einfach nur schlecht. Es hat sicherlich auch mit meiner Schwangerschaft zu tun, dass ich darauf so empfindlich reagiere, aber es macht mich einfach traurig zu sehen, wovon sich die meisten Menschen ernähren.
Neulich packte mich ein dringender Zwischenhunger und wir waren mit dem Auto unterwegs, leider hatte ich mir nichts eingepackt. Ralf musste eh tanken und so ging ich in den Tankshop und suchte verzweifelt nach einem halbwegs gesunden Snack. Ich fand nichts! Die ganzen Regale quollen über und jede Platikverpackung leuchtete um die Wette. Schließlich fragte ich die Kassiererin: "Haben Sie vielleicht irgendwo einen Müsliriegel oder etwas ähnliches?" Sie schaute nach links und rechts auf den überzuckerten und verfetteten Müll und schüttelte den Kopf: "Nein, tut mir leid." - "Haben Sie irgendetwas halbwegs gesundes zum Essen hier?" Sie schaute weiter zur heißen Theke wo Pappbrötchen mit schlappen Würstchen herumlagen und schüttelte wieder den Kopf und lächelte gequält: "Nein, haben wir nicht." Ist das nicht Wahnsinn?
Nur bringt das Aufregen darüber natürlich nichts. Im Gegenteil es löst nur wieder Streß in mir aus, weil ich nichts dagegen unternehmen kann. Ohnmacht ist ein unangenehmes Gefühl. Ja, es ist Schade, aber es ist nun einmal so. Ich kann nur darauf achten, dass ich diesen Wahnsinn nicht mitmache und das Bewusstsein meiner Kinder für diesen Bereich sensibilisiere. Foodwatch weiterhin unterstützen und beten, dass es sich irgendwann bessern wird.
Sat Nam
Und wenn ich mich dann umschaue und mich in jedem Geschäft (auch beim Baumarkt) riesige Berge Süßigkeiten "anstarren", Imbissbuden mit triefenden Pommes und fettiger Currywust um Kunden werben und an der Bundesstraße ein goldener Hahn mit stinkenden Antibiotika verseuchten Brathühnchen stehen, wird mir einfach nur schlecht. Es hat sicherlich auch mit meiner Schwangerschaft zu tun, dass ich darauf so empfindlich reagiere, aber es macht mich einfach traurig zu sehen, wovon sich die meisten Menschen ernähren.
Neulich packte mich ein dringender Zwischenhunger und wir waren mit dem Auto unterwegs, leider hatte ich mir nichts eingepackt. Ralf musste eh tanken und so ging ich in den Tankshop und suchte verzweifelt nach einem halbwegs gesunden Snack. Ich fand nichts! Die ganzen Regale quollen über und jede Platikverpackung leuchtete um die Wette. Schließlich fragte ich die Kassiererin: "Haben Sie vielleicht irgendwo einen Müsliriegel oder etwas ähnliches?" Sie schaute nach links und rechts auf den überzuckerten und verfetteten Müll und schüttelte den Kopf: "Nein, tut mir leid." - "Haben Sie irgendetwas halbwegs gesundes zum Essen hier?" Sie schaute weiter zur heißen Theke wo Pappbrötchen mit schlappen Würstchen herumlagen und schüttelte wieder den Kopf und lächelte gequält: "Nein, haben wir nicht." Ist das nicht Wahnsinn?
Nur bringt das Aufregen darüber natürlich nichts. Im Gegenteil es löst nur wieder Streß in mir aus, weil ich nichts dagegen unternehmen kann. Ohnmacht ist ein unangenehmes Gefühl. Ja, es ist Schade, aber es ist nun einmal so. Ich kann nur darauf achten, dass ich diesen Wahnsinn nicht mitmache und das Bewusstsein meiner Kinder für diesen Bereich sensibilisiere. Foodwatch weiterhin unterstützen und beten, dass es sich irgendwann bessern wird.
Sat Nam
Dienstag, 26. Juni 2012
Frauen schleifen anders
Die Große kam eben ganz aufgeregt zu mir: "Mama, Mama, komm schnell, da ist ein Reh in unserem Garten!" Wir schauten zum Fenster heraus und sahen ein neugieriges gar nicht schüchternes Rehkitz. Es kam aus dem Wald und hatte eine Lücke im Zaun entdeckt. Die Große konnte sich überhaupt nicht mehr beruhigen. Sie freute sich und bewunderte jede Bewegung. Ich beobachtete sie und dachte, wie wunderbar sich Kinder freuen können. Da ist einfach nur pure Freude ohne Wenn und Aber. "Mama, es ist sooo schön, dass wir hier wohnen. Hier ist so richtig was los!" - "Und guck' mal wie süß es an dem Gras knabbert. Und jetzt geht es zu unserem Ball!!! - Stell Dir vor, vielleicht hüpft es gleich auf unser Trampolin... (lacht heftig)...." Doch dann wandelte sich ihre Stimmung: "Aber Mama, das geht auf meinen Gemüsegarten.... (Stille) Es leckt nur.... Und es geht ganz vorsichtig.... Aber Mama, jetzt hat es von den Rosenblättern einen richtigen Bissen genommen! (empört)" ....
Heute Morgen nahm ich wieder die Streßkryia. Ich war etwas aufgeregt weil ich beim Baumarkt ein Schleifgerät zum Ausleihen bestellt hatte und zum einen gar nicht wusste, wie es wohl aussieht und zum anderen nur ein müdes Lächeln meines Mannes am Vorabend geerntet hatte ("Wozu willst Du denn den Boden im Gartenhaus abschleifen? Da können wir doch einen grünen Teppich reinlegen.... So einfach geht das bestimmt nicht mit dem Gerät. Mach' das doch lieber am Wochenende, wenn ich dabei bin.") Ich kannte ja seine Meinung und habe den Ausleihtermin extra in die Woche gelegt und ich will natürlich auch nicht warten bis mein Bauch so groß ist, dass ich nicht mehr in der Lage bin alleine vom geschleiften Boden aufzustehen. Ich hatte mich nur telefonisch beim Baumarkt informiert, welches Gerät denn zu empfehlen sei. Und durch die Anti-Streßkryia war ich entschlossen ganz entspannt an die Sache heranzugehen. Ich habe mich total gefreut dahin zu fahren und dachte, wieviel Spaß einem im Leben doch entgeht, wenn man sich stresst. Als ich ankam, traute ich jedoch meinen Augen nicht. Der Berater (ein Mann!) am Telefon hatte es wohl etwas übertrieben. Ein riesiges Gerät stand vor mir. Ungefähr so groß wie ein kleiner Rasenmäher und wahnsinnig schwer. Die Mitarbeiterin Frau Otte schaute mich an und spürte dass sich meine Begeisterung in Grenzen hielt. Wie soll ich denn das Ding ins Auto kriegen? Geschweige denn über den ganzen Rasen schieben? Selbst ohne Schwangerschaft eine hoffnungslose Situation. "Sagen Sie haben sie nicht ein etwas weiblicheres Gerät?" fragte ich. Frau Otte wusste sofort, was ich meinte und zeigte mir ein deutlich kleineres Gerät. "Wissen Sie, es sind nur 16 qm in einem Gartenhaus. Ich will keinen Tanzsaal bauen." - "Dafür reicht dieses Gerät vollkommen." Erleichtert fuhr ich nach Hause. Mein Schwiegervater war da und setzte Fliesen im Werkraum. Fröhlich pfeifend kam ich um die Ecke und erzählte ihm, dass ich ein kleinen Bodenschleifer ausgeliehen habe. Ohne ihn sich anzusehen, sagte er: "Was willst Du denn mit einem kleinen Gerät? Normalerweise lohnt es sich einen großen professionellen Schleifer zu nehmen." Sind alle Männer so? Gibt es irgendwo einen "Wer hat den größten Schleifer" - Fan - Club? Aber ich habe mich davon nicht unter Druck setzen lassen. Insgesamt hat es gerade mal eine knappe Stunde gedauert und ich war fertig. Es sieht gut aus und ich habe beim Schleifen verschiedene Yogapositionen einnehmen können (Hocke, Grätsche mit geradem Rückem und PoPo-Rutschen).
Ich werde mich auf der Suche machen nach einem Buch "Heimwerken für Frauen."
Sat Nam
Heute Morgen nahm ich wieder die Streßkryia. Ich war etwas aufgeregt weil ich beim Baumarkt ein Schleifgerät zum Ausleihen bestellt hatte und zum einen gar nicht wusste, wie es wohl aussieht und zum anderen nur ein müdes Lächeln meines Mannes am Vorabend geerntet hatte ("Wozu willst Du denn den Boden im Gartenhaus abschleifen? Da können wir doch einen grünen Teppich reinlegen.... So einfach geht das bestimmt nicht mit dem Gerät. Mach' das doch lieber am Wochenende, wenn ich dabei bin.") Ich kannte ja seine Meinung und habe den Ausleihtermin extra in die Woche gelegt und ich will natürlich auch nicht warten bis mein Bauch so groß ist, dass ich nicht mehr in der Lage bin alleine vom geschleiften Boden aufzustehen. Ich hatte mich nur telefonisch beim Baumarkt informiert, welches Gerät denn zu empfehlen sei. Und durch die Anti-Streßkryia war ich entschlossen ganz entspannt an die Sache heranzugehen. Ich habe mich total gefreut dahin zu fahren und dachte, wieviel Spaß einem im Leben doch entgeht, wenn man sich stresst. Als ich ankam, traute ich jedoch meinen Augen nicht. Der Berater (ein Mann!) am Telefon hatte es wohl etwas übertrieben. Ein riesiges Gerät stand vor mir. Ungefähr so groß wie ein kleiner Rasenmäher und wahnsinnig schwer. Die Mitarbeiterin Frau Otte schaute mich an und spürte dass sich meine Begeisterung in Grenzen hielt. Wie soll ich denn das Ding ins Auto kriegen? Geschweige denn über den ganzen Rasen schieben? Selbst ohne Schwangerschaft eine hoffnungslose Situation. "Sagen Sie haben sie nicht ein etwas weiblicheres Gerät?" fragte ich. Frau Otte wusste sofort, was ich meinte und zeigte mir ein deutlich kleineres Gerät. "Wissen Sie, es sind nur 16 qm in einem Gartenhaus. Ich will keinen Tanzsaal bauen." - "Dafür reicht dieses Gerät vollkommen." Erleichtert fuhr ich nach Hause. Mein Schwiegervater war da und setzte Fliesen im Werkraum. Fröhlich pfeifend kam ich um die Ecke und erzählte ihm, dass ich ein kleinen Bodenschleifer ausgeliehen habe. Ohne ihn sich anzusehen, sagte er: "Was willst Du denn mit einem kleinen Gerät? Normalerweise lohnt es sich einen großen professionellen Schleifer zu nehmen." Sind alle Männer so? Gibt es irgendwo einen "Wer hat den größten Schleifer" - Fan - Club? Aber ich habe mich davon nicht unter Druck setzen lassen. Insgesamt hat es gerade mal eine knappe Stunde gedauert und ich war fertig. Es sieht gut aus und ich habe beim Schleifen verschiedene Yogapositionen einnehmen können (Hocke, Grätsche mit geradem Rückem und PoPo-Rutschen).
Ich werde mich auf der Suche machen nach einem Buch "Heimwerken für Frauen."
Sat Nam
Montag, 25. Juni 2012
Stress-Bewusstsein
Heute Morgen nahm ich zum zweiten Mal eine Übungsreihe gezielt gegen Stress. Es ist eine sehr bekannte Kryia, ich hatte schon viel von ihr gehört, sie soll sehr effektiv sein und sie ist sehr kurz. Reine Übungszeit nur 9 Minuten. Im Yoga-Handbuch für Schwangere fand ich eine abgewandelte Version, die aber die gleiche Zeit dauert.
Beim ersten Mal stiegen mir sogar ein paar Tränen in die Augen. Mir wurde bewusst, wie sehr Stress weh tut weil es gegen das eigene Herz geht. Stress ist ein enormer Druck gegen den eigenen Körper. Auch heute erkannte ich, wie aggressiv und gewalttätig er ist. Es geht schon beim Frühstück los. Alles soll wie am Schnürchen funktionieren. Doch steht die Große plötzlich da, ist immer noch nicht angezogen und erklärt, sie hat einfach nichts Richtiges zum Anziehen im Schrank. Ich schaue auf die Uhr und spüre den Druck, der überall im Raum steht. Es ist nicht leicht in solchen Momenten die Ruhe zu bewahren und doch ist diese Ruhe das Einzige, was uns wirklich voran bringen würde. Jegliche Ungeduld, Zorn oder Ausflippen verschlimmert den Zeitdruck und versteinert das Herz.
Es geht nicht darum immer entspannt zu sein, es ist einfach wichtig, sich bewusst zu machen, wie die Anspannung entsteht und was sie mit einem macht. Nur so kann ich den Automatismus verändern. Es entsteht die Möglichkeit das ich die Wahl habe. Ich kann Ausflippen und das ist menschlich, aber ich muss es nicht zwanghaft tun.
Dieses Bewusstsein kann vielleicht mein Nervensystem verbessern, was gut für mich, für die Kinder und für alle Menschen in meiner Umgebung ist.
Sat Nam
Beim ersten Mal stiegen mir sogar ein paar Tränen in die Augen. Mir wurde bewusst, wie sehr Stress weh tut weil es gegen das eigene Herz geht. Stress ist ein enormer Druck gegen den eigenen Körper. Auch heute erkannte ich, wie aggressiv und gewalttätig er ist. Es geht schon beim Frühstück los. Alles soll wie am Schnürchen funktionieren. Doch steht die Große plötzlich da, ist immer noch nicht angezogen und erklärt, sie hat einfach nichts Richtiges zum Anziehen im Schrank. Ich schaue auf die Uhr und spüre den Druck, der überall im Raum steht. Es ist nicht leicht in solchen Momenten die Ruhe zu bewahren und doch ist diese Ruhe das Einzige, was uns wirklich voran bringen würde. Jegliche Ungeduld, Zorn oder Ausflippen verschlimmert den Zeitdruck und versteinert das Herz.
Es geht nicht darum immer entspannt zu sein, es ist einfach wichtig, sich bewusst zu machen, wie die Anspannung entsteht und was sie mit einem macht. Nur so kann ich den Automatismus verändern. Es entsteht die Möglichkeit das ich die Wahl habe. Ich kann Ausflippen und das ist menschlich, aber ich muss es nicht zwanghaft tun.
Dieses Bewusstsein kann vielleicht mein Nervensystem verbessern, was gut für mich, für die Kinder und für alle Menschen in meiner Umgebung ist.
Sat Nam
Sonntag, 24. Juni 2012
Baby-Schnuppertag
Heute war mein 6 Monate alter Neffe mit seiner Familie zu Besuch. Es war wieder sehr süß ihn anszuschauen. Seine knuffigen Beinchen, die kraftvoll strampelten, das offene Lächeln und die Gluckslaute von denen er heute viele von sich gab. Und natürlich zeigte er auch sein Unfrieden und die Eltern tauschten sich darüber aus, was er wohl gerade brauchte. Oje, dachte ich, das geht ja auch wieder los: Sind es die Zähne? Oder hat es die Windel voll? War der Brei nicht der Richtige oder ist es einfach nur müde? Das verdrängte ich gleich wieder mit dem Gedanken "Ja, ja, dass kenne ich ja schon, da fällt einem immer etwas ein und irgendwann weiß man, was es ist...".
Rührend war, dass Ralf mir den Kleinen abnahm (obwohl ich ihn nur kurz hatte und er ihn schon ganz lange...) und sagte: "Na, nun gib' ihn mir doch auch mal!" Und dann stellte er sich mit ihm vor den Spiegel und spielte mit ihm und seinem Spiegelbild. Wenn der eigene Mann völlig vernarrt in ein Baby ist, die Welt um sich herum vergisst und offen seine Gefühle zeigt, schlägt das Mutterherz einen fröhlichen Trommeltanz. Wahe Guru!
Sat Nam
Rührend war, dass Ralf mir den Kleinen abnahm (obwohl ich ihn nur kurz hatte und er ihn schon ganz lange...) und sagte: "Na, nun gib' ihn mir doch auch mal!" Und dann stellte er sich mit ihm vor den Spiegel und spielte mit ihm und seinem Spiegelbild. Wenn der eigene Mann völlig vernarrt in ein Baby ist, die Welt um sich herum vergisst und offen seine Gefühle zeigt, schlägt das Mutterherz einen fröhlichen Trommeltanz. Wahe Guru!
Sat Nam
Samstag, 23. Juni 2012
Entspannen kann leicht oder schwer fallen
Eben hörte ich unsere Kleine von oben laut kreischen. Eigentlich war sie bereits eingeschlafen. Ich ging hoch und traute meinen Augen nicht. Sie stand im Arbeitszimmer, hatte einen Schrank geöffnet, hielt die Schranktüren noch in ihren Händen, ihre Schlafanzughose war runter gezogen und sie ließ ihr körpereigenes Wasser fließen.... Sie spürte das irgendetwas nicht stimmte und schrie wütend auf. Ich musste mich so beherrschen nicht laut zu lachen. Sie muss so intensiv geträumt haben, dass sie sich in der Tür geirrt hatte. Solange wohnen wir noch nicht hier. Ist auf jeden Fall eine Geschichte, die wir ihr noch mit 18 erzählen können... Faszinierend finde ich, dass sie nachdem ich sie abgeduscht und frisch eingekleidet hatte, in ihrem Bett sofort wieder eingeschlafen ist. Als wäre sie gar nicht wach gewesen. Sie wird sich morgen sicherlich nicht mehr daran erinnern.
Von jetzt auf gleich einschlafen konnte sie schon immer gut. Ich weiß nur nicht, ob das Typ-Sache ist oder ob das daran liegt, dass ich während ihrer Schwangeschaft beim Schwangerenyoga war. Die Große kann schwer einschlafen und braucht viel Zeit dafür. Auch im Yogakurs gibt es himmelweite Unterschiede. Einige liegen gerade paar Sekunden und schlafen schon oder entspannen in einem Trancezustand. Andere können es kaum abwarten bis die Entspannungsphase endlich zu Ende ist. Obwohl alle die gleich Übungsreihe gemacht haben, wirkt Yoga bei jedem anders.
Ich gebe Tipps zum Entspannen, verändere die Hintergrundmusik und erzähle Fantasiereisen. Doch bei einer Schülerin hat das noch nicht gefruchtet. Auch das muss ich akzeptieren (lernen).
Sat Nam
Von jetzt auf gleich einschlafen konnte sie schon immer gut. Ich weiß nur nicht, ob das Typ-Sache ist oder ob das daran liegt, dass ich während ihrer Schwangeschaft beim Schwangerenyoga war. Die Große kann schwer einschlafen und braucht viel Zeit dafür. Auch im Yogakurs gibt es himmelweite Unterschiede. Einige liegen gerade paar Sekunden und schlafen schon oder entspannen in einem Trancezustand. Andere können es kaum abwarten bis die Entspannungsphase endlich zu Ende ist. Obwohl alle die gleich Übungsreihe gemacht haben, wirkt Yoga bei jedem anders.
Ich gebe Tipps zum Entspannen, verändere die Hintergrundmusik und erzähle Fantasiereisen. Doch bei einer Schülerin hat das noch nicht gefruchtet. Auch das muss ich akzeptieren (lernen).
Sat Nam
Freitag, 22. Juni 2012
fehlende Erfahrung
Gestern Abend leitete ich eine Meditation gegen negative Gewohnheiten an. Es passte thematisch bestens zur Übungsreihe für einen ausgeglichenen Magen. Oft wissen wir genau, was unserem Magen nicht gut tut und essen es trotzdem.
Wir hielten erst einmal eine Weile inne und ich bat sie, sich bewusst zu machen, welche Gewohnheit sie gerne ablegen möchten. Entweder ein Essverhalten oder sich weniger ärgern wollen oder gelassener sein ... etc. Dann hielten wir die Daumen an eine kleine Stelle unterhalb der Schläfe, die Finger waren nach innen gerollt. Wir sahen ein bisschen aus wie Stiere mit großen Hörnern. Die Zähne lagen aufeinander. Die Backenzähne spannten wir abwechseln an und ließen sie wieder los. Dazu hörten wir SaTaNaMa und dachten dieses Mantra im Geiste rhythmisch zu unseren kleinen Kieferbewegungen. Durch das Beißen wird genau der Muskel unter Schläfe stimuliert. Dieser steht mit der Zirbeldrüse in Verbindung, die im Zwischenhirn liegt und ausgleichend auf Süchte wirkt.
Das Problem war nur, ich hatte diese Meditation vorher noch nicht über einen längeren Zeitraum gemacht. In der Beschreibung stand, beginne zwischen 5 und 7 Minuten, steigere Dich bis zu 31 Minuten. Ich stellte die Uhr auf 7 Minuten und war überrascht wie anstrengend es war. Doch ich dachte mir in der Gruppe geht das schon. Nach der Meditation berichteten alle über Verspannungen in den Schultern. Kein Wunder bei der Haltung und dem Kieferbiss. Zwei Schüler erklärten, dass sie sich durchgequält haben und die Arme zum Schluss nach vorne drehten. Ich hatte vergessen Ihnen zu sagen, dass sie die Hände ruhig auf den Kopf legen dürfen, wenn es zu anstrengend wird. Zur Entspannung machten wir etwas Kopfkreisen.
Heute Morgen merkte ich dann intensiven Muskelkater in meinen Schultern. Ich hätte mehr auf die Nackenschleuse achten und darauf hinweisen sollen. Mir fielen auch sehr gute Übungen zum Entspannen dieser Muskelgruppen ein. Schuldgefühle kamen hoch. Ich hätte mehr Gegenübungen nach der Meditation machen sollen, warum habe ich die Meditation solange gemacht, ich hätte sie vorher in der gleichen Zeit alleine machen müssen..... Oh, oh, oh, ... ich hatte nach meinem Empfinden Fehler gemacht und schüttelte den Kopf über mich selbst.
Doch dann besann ich mich. Ich konnte es nicht ändern. Diese Erfahrung fehlte mir eben noch. Ich lerne viel daraus. Drei der Schüler von gestern traf ich heute und es ging ihnen gut. Da war ich ein bisschen erleichtert. Hoffentlich geht es den anderen auch gut.
Sat Nam
Wir hielten erst einmal eine Weile inne und ich bat sie, sich bewusst zu machen, welche Gewohnheit sie gerne ablegen möchten. Entweder ein Essverhalten oder sich weniger ärgern wollen oder gelassener sein ... etc. Dann hielten wir die Daumen an eine kleine Stelle unterhalb der Schläfe, die Finger waren nach innen gerollt. Wir sahen ein bisschen aus wie Stiere mit großen Hörnern. Die Zähne lagen aufeinander. Die Backenzähne spannten wir abwechseln an und ließen sie wieder los. Dazu hörten wir SaTaNaMa und dachten dieses Mantra im Geiste rhythmisch zu unseren kleinen Kieferbewegungen. Durch das Beißen wird genau der Muskel unter Schläfe stimuliert. Dieser steht mit der Zirbeldrüse in Verbindung, die im Zwischenhirn liegt und ausgleichend auf Süchte wirkt.
Das Problem war nur, ich hatte diese Meditation vorher noch nicht über einen längeren Zeitraum gemacht. In der Beschreibung stand, beginne zwischen 5 und 7 Minuten, steigere Dich bis zu 31 Minuten. Ich stellte die Uhr auf 7 Minuten und war überrascht wie anstrengend es war. Doch ich dachte mir in der Gruppe geht das schon. Nach der Meditation berichteten alle über Verspannungen in den Schultern. Kein Wunder bei der Haltung und dem Kieferbiss. Zwei Schüler erklärten, dass sie sich durchgequält haben und die Arme zum Schluss nach vorne drehten. Ich hatte vergessen Ihnen zu sagen, dass sie die Hände ruhig auf den Kopf legen dürfen, wenn es zu anstrengend wird. Zur Entspannung machten wir etwas Kopfkreisen.
Heute Morgen merkte ich dann intensiven Muskelkater in meinen Schultern. Ich hätte mehr auf die Nackenschleuse achten und darauf hinweisen sollen. Mir fielen auch sehr gute Übungen zum Entspannen dieser Muskelgruppen ein. Schuldgefühle kamen hoch. Ich hätte mehr Gegenübungen nach der Meditation machen sollen, warum habe ich die Meditation solange gemacht, ich hätte sie vorher in der gleichen Zeit alleine machen müssen..... Oh, oh, oh, ... ich hatte nach meinem Empfinden Fehler gemacht und schüttelte den Kopf über mich selbst.
Doch dann besann ich mich. Ich konnte es nicht ändern. Diese Erfahrung fehlte mir eben noch. Ich lerne viel daraus. Drei der Schüler von gestern traf ich heute und es ging ihnen gut. Da war ich ein bisschen erleichtert. Hoffentlich geht es den anderen auch gut.
Sat Nam
Donnerstag, 21. Juni 2012
Wellenreiten
Gestern war ich definitiv in der romantisch-verträumten Mondpunktphase, denn heute geht es mir ganz anders. Unglaublich wie stark wir Frauen unterschiedlich empfinden können. Das Wissen darüber und die entsprechende Erfahrung helfen mir, mich besser zu akzeptieren in all meinen verschiedenen Facetten. Ich muss nicht analysieren, oje, was ist denn nun gerade mit mir los. Ich brauche es nur anzunehmen mit dem Vertrauen, dass ich mehr bin als meine momentane Stimmung. Da gibt es auch etwas in mir, das ist unabhängig von meinen Launen, das ist immer da. Mit dem Rest kann ich spielen, mich davon tragen lassen wie auf einer Welle reiten...
Gleich habe ich Yogakurs. Wir machen eine Übungsreihe zur Harmonsierung vom Magen. Mal sehen, wie es der Gruppe gefällt.
Sat Nam
Gleich habe ich Yogakurs. Wir machen eine Übungsreihe zur Harmonsierung vom Magen. Mal sehen, wie es der Gruppe gefällt.
Sat Nam
Mittwoch, 20. Juni 2012
Romantisch-verträumt
Ich weiß nicht, ob es eine bestimmte Mondpunktphase ist, die ich gerade durchwandere oder es die Hormone der Schwangerschaft sind. Heute waren deutsche romantische alte Lieder meine feste Begleitung. Im Auto hörte ich Howard Carpendale mit "Nachts wenn alles schläft solltest Du bei mir sein..." und mir stiegen die Tränen in die Augen. Und eben hörte ich mir bei Youtube Pe Werner's alten Hit "Dieses Kribbeln im Bauch, das man niemals vergisst, als wenn man zu viel Brausestäbchen isst...." an und war kurz davor mir ein Best of - Album von ihr zu bestellen.
Es ist eine romantisch-verträumte Stimmung in der ich mich am liebsten verkriechen möchte und nur Liebesfilme im Fernsehen ansehen möchte. Am liebsten alleine. Ohne Kommentare meines Mannes wie "Oh, wie realistisch - gleich fällt sie wieder hin." Ich könnte natürlich seine Actionfilme auch kommentieren "nach diesen 1000 Schüssen, die auf den Kerl abgefeuert wurden, kann der eigentlich nicht mehr leben - wie realistisch."
Aber jetzt muss ich nach unten gehen, ich höre gerade ein großes Gezeter meiner Großen, weil sie noch mit meinem Mann über das Üben von Matheaufgaben diskutiert. Das ist definitiv nicht die richtige Uhrzeit für so ein Thema.
Sat Nam
Es ist eine romantisch-verträumte Stimmung in der ich mich am liebsten verkriechen möchte und nur Liebesfilme im Fernsehen ansehen möchte. Am liebsten alleine. Ohne Kommentare meines Mannes wie "Oh, wie realistisch - gleich fällt sie wieder hin." Ich könnte natürlich seine Actionfilme auch kommentieren "nach diesen 1000 Schüssen, die auf den Kerl abgefeuert wurden, kann der eigentlich nicht mehr leben - wie realistisch."
Aber jetzt muss ich nach unten gehen, ich höre gerade ein großes Gezeter meiner Großen, weil sie noch mit meinem Mann über das Üben von Matheaufgaben diskutiert. Das ist definitiv nicht die richtige Uhrzeit für so ein Thema.
Sat Nam
Dienstag, 19. Juni 2012
240 Kniebeugen
Heute kamen die Möbel für das Kinderzimmer der Großen. Beim Einräumen der Schränke fand ich ein Foto wo die Große ungefähr 4 Jahre alt war. Das ist nun schon 4 Jahre her. Ich wurde ein wenig wehmütig. Wie schnell die Zeit vergeht. Zum Trost steichelte ich meinen Bauch. Es kommt ja bald wieder was ganz Kleines. Dieses Gefühl hatte ich bei der zweiten Schwangerschaft auch. Nun kann ich aber nicht jedes Mal wieder schwanger werden, wenn die Sehnsucht kommt. Aber im Moment muss ich mich dem Abschiedsschmerz nicht stellen. Da habe ich wieder ein paar Jahre vor mir.
Den Tag bin ich ganz langsam angegangen. Gestern spürte ich noch. Sogar von den Bundesjugendspielen habe ich Muskelkater. Ich musste das Maßband beim Weitsprung halten und zum Abmessen in die Hocke gehen. Eine wunderbare Übung zur Geburtsvorbereitung auf dem Gebärhocker, es stärkt die Oberschenkelmuskulatur. Ich habe es mal durchgerechnet: 4 Klassen à 20 Schüler, 3 Durchgänge pro Schüler = 240 Kniebeugen! Natürlich nicht an einem Stück, aber immerhin...
Eine kleine Anekdote aus dem Kinderalltag:
Die Kleine lag im Bett, war aber wohl noch nicht richtig müde. Ich war im Flur und legte die Wäsche zusammen. Sie kam raus und ging zur Toilette. "Mama, ich musste mal!" sagte sie und legte sich wieder ins Bett. "Mhm." Kurze Zeit später ging sie erneut an mir vorbei. "Mama, ich hab' noch ein bisschen Durst. Ich trinke nur einen kleinen Schluck aus dem Becher." - "Mhm." Und tappste wieder ins Zimmer zurück. Keine weitere zwei Minuten vergingen und sie spazierte wieder an mir vorbei. "Ich muss noch mal auf Toilette." - "Aber Du warst doch gerade erst!" - "Ja, aber da war noch nicht alles rausgekommen." - "Aha." Dann war ein längerer Moment Stille. Wahrscheinlich suchte sie fieberhaft nach einer neuen Idee. Tatsächlich kam sie wieder aus ihrem Zimmer, schloß die Tür hinter sich und blieb stehen. Ich schaute sie verwundert an. Was jetzt wohl kommt. Dann grinste sie und sagte: "Ich wollte nur nicht in meinem Zimmer pupsen." Und ging wieder ins Bett.... Dann war endlich Ruhe.
Sat Nam
Den Tag bin ich ganz langsam angegangen. Gestern spürte ich noch. Sogar von den Bundesjugendspielen habe ich Muskelkater. Ich musste das Maßband beim Weitsprung halten und zum Abmessen in die Hocke gehen. Eine wunderbare Übung zur Geburtsvorbereitung auf dem Gebärhocker, es stärkt die Oberschenkelmuskulatur. Ich habe es mal durchgerechnet: 4 Klassen à 20 Schüler, 3 Durchgänge pro Schüler = 240 Kniebeugen! Natürlich nicht an einem Stück, aber immerhin...
Eine kleine Anekdote aus dem Kinderalltag:
Die Kleine lag im Bett, war aber wohl noch nicht richtig müde. Ich war im Flur und legte die Wäsche zusammen. Sie kam raus und ging zur Toilette. "Mama, ich musste mal!" sagte sie und legte sich wieder ins Bett. "Mhm." Kurze Zeit später ging sie erneut an mir vorbei. "Mama, ich hab' noch ein bisschen Durst. Ich trinke nur einen kleinen Schluck aus dem Becher." - "Mhm." Und tappste wieder ins Zimmer zurück. Keine weitere zwei Minuten vergingen und sie spazierte wieder an mir vorbei. "Ich muss noch mal auf Toilette." - "Aber Du warst doch gerade erst!" - "Ja, aber da war noch nicht alles rausgekommen." - "Aha." Dann war ein längerer Moment Stille. Wahrscheinlich suchte sie fieberhaft nach einer neuen Idee. Tatsächlich kam sie wieder aus ihrem Zimmer, schloß die Tür hinter sich und blieb stehen. Ich schaute sie verwundert an. Was jetzt wohl kommt. Dann grinste sie und sagte: "Ich wollte nur nicht in meinem Zimmer pupsen." Und ging wieder ins Bett.... Dann war endlich Ruhe.
Sat Nam
Montag, 18. Juni 2012
Zuviel
Heute war es eindeutig zuviel. Erst war ich sehr früh wach und konnte nicht mehr einschlafen, ich startete also mit Schlafmangel in den Tag. Am Vormittag habe ich bei den Bundesjugendspielen in der Schule geholfen und konnte mich deshalb auch nicht nachträglich ausruhen, am Nachmittag kamen die Handwerker und ich ging mit den Kindern ins Freibad (=Sachen schleppen, Kleine im Wasser tragen, etc...). Und am Abend haben wir das Zimmer der Großen leer geräumt, weil morgen ihre neuen Möbel kommen...
Jetzt bin ich wirklich geschafft. Zwar habe ich durch das Yoga viel mehr Power als ohne, aber es gibt trotzdem Grenzen. Schwangerschaft braucht eben auch Ruhe. Ich werde einfach früh ins Bett gehen und morgen einen Gang runterschalten.
Sat Nam
Jetzt bin ich wirklich geschafft. Zwar habe ich durch das Yoga viel mehr Power als ohne, aber es gibt trotzdem Grenzen. Schwangerschaft braucht eben auch Ruhe. Ich werde einfach früh ins Bett gehen und morgen einen Gang runterschalten.
Sat Nam
Sonntag, 17. Juni 2012
Durchhaltegeist
Gestern bei der Familienfeier habe ich ziemlich viel Kuchen gegessen und am Abend habe ich mich nicht mehr so wohl gefühlt. Deshalb nahm ich mir vor, dass ich heute mit süßen Dingen pausieren werde. Und ich machte passend dazu heute Morgen eine Übungsreihe aus dem Schwangerenyogabuch mit dem Titel "Für den Durchhaltegeist".
Für den Nachmittag hatte sich Besuch angekündigt und Ralf stand vor mir und sagte strahlend: "Da können wir doch den leckeren Apfelstrudel aus dem Tiefkühlfach holen und im Ofen aufbacken. Und dazu gibt es dann Vanille-Eis!" Oh, nein, in mir drehte sich alles. Ich versuchte ihm den Wind aus den Segeln zu nehmen und sagte: "Ja, aber der braucht so lange und wir wollen doch noch am frühen Abend grillen..." - "Ja, wir wissen ja gar nicht, ob die am Abend Zeit haben." Wir einigten uns darauf, dass wenn sie am Abend nicht mehr können, wir den Strudel reinschieben, sonst lieber darauf verzichten und frühzeitig grillen.
Als der Besuch kam, erklärte sie uns, dass sie leider zum Abend nicht bleiben können... Oje, mein Durchhaltegeist wurde auf die harte Probe gestellt. Ich hatte mir vorsorglich ein Alternativgericht vorbereitet. Aprikosendessert. Dazu werden 5 bis 10 getrocknete Aprikosen für mindestens 2 Stunden in Milch mit etwas Kurkuma eingeweicht und dann püriert. Das Gute war, dass der Besuch frische leckere Erdbeeren mitgebracht hatte und es mir daher dann doch nicht so schwer fiel durchzuhalten. Ich aß mein eigenes Dessert mit frischen Erdbeeren und schaffte es sogar den anderen den Strudel aufzufüllen ohne Schwach zu werden. Beim Anblick vom Vanilleeis war ich kurz vorm Umfallen, aber dann erinnerte ich mich blitzschnell an das schlechte Gefühl von gestern, atmete tief durch und biss in eine Erdbeere. Jetzt fühle ich mich gut.
Yogaübungsreihen können wirklich sehr praktisch sein.
Sat Nam
Für den Nachmittag hatte sich Besuch angekündigt und Ralf stand vor mir und sagte strahlend: "Da können wir doch den leckeren Apfelstrudel aus dem Tiefkühlfach holen und im Ofen aufbacken. Und dazu gibt es dann Vanille-Eis!" Oh, nein, in mir drehte sich alles. Ich versuchte ihm den Wind aus den Segeln zu nehmen und sagte: "Ja, aber der braucht so lange und wir wollen doch noch am frühen Abend grillen..." - "Ja, wir wissen ja gar nicht, ob die am Abend Zeit haben." Wir einigten uns darauf, dass wenn sie am Abend nicht mehr können, wir den Strudel reinschieben, sonst lieber darauf verzichten und frühzeitig grillen.
Als der Besuch kam, erklärte sie uns, dass sie leider zum Abend nicht bleiben können... Oje, mein Durchhaltegeist wurde auf die harte Probe gestellt. Ich hatte mir vorsorglich ein Alternativgericht vorbereitet. Aprikosendessert. Dazu werden 5 bis 10 getrocknete Aprikosen für mindestens 2 Stunden in Milch mit etwas Kurkuma eingeweicht und dann püriert. Das Gute war, dass der Besuch frische leckere Erdbeeren mitgebracht hatte und es mir daher dann doch nicht so schwer fiel durchzuhalten. Ich aß mein eigenes Dessert mit frischen Erdbeeren und schaffte es sogar den anderen den Strudel aufzufüllen ohne Schwach zu werden. Beim Anblick vom Vanilleeis war ich kurz vorm Umfallen, aber dann erinnerte ich mich blitzschnell an das schlechte Gefühl von gestern, atmete tief durch und biss in eine Erdbeere. Jetzt fühle ich mich gut.
Yogaübungsreihen können wirklich sehr praktisch sein.
Sat Nam
Samstag, 16. Juni 2012
Anfang und Ende
Heute waren wir bei meiner Familie zur Geburtstagsfeier. Mein 6 Monate alter Neffe war auch da und ich habe es genossen ihm auch auf dem Schoß haben zu dürfen. Er ist ein entspanntes süßes Kerlchen und es war eine Freude ihm beim "Toben" unter dem Spielebogen zuzuschauen. Er versucht sich vom Rücken auf den Bauch zu drehen und die ganze Familie schaute gebannt zu, ob er es gleich schaffen würde. Auf der anderen Seite saß meine Oma, die leider seit einiger Zeit körperlich sehr eingeschränkt leben muss.
Anfang und Ende des Lebens waren hautnah spürbar. Das Baby, das mit Freude erste Schritte hin zur eigenen Beweglichkeit macht und die alte Frau, die immer mehr traurig zu sehen muss, wie ihr Körper nach und nach an Beweglichkeit verliert. Und obwohl es die gegenteilige Perspektive ist, hat es doch eine Gemeinsamkeit. Bei Beiden ist diese Zartheit fast Zerbrechlichkeit des Lebens zu sehen. Beide brauchen Hilfe und Unterstützung, sind auf liebe Mitmenschen angewiesen und sind daher ganz schutzlos. Voller Unschuld und Hingabe müssen sie ihr Leben meistern.
Auch wenn es den Yoga-Spruch gibt: "An der Beweglichkeit Deiner Wirbelsäule erkennst Du Dein wahres Alter." Und ich durch die Yogaübungen meine Gesundheit verbessere, so ist doch irgendwann das Ende da und ich muss mich dem Verlassen meines Körpers stellen.
Sat Nam
Anfang und Ende des Lebens waren hautnah spürbar. Das Baby, das mit Freude erste Schritte hin zur eigenen Beweglichkeit macht und die alte Frau, die immer mehr traurig zu sehen muss, wie ihr Körper nach und nach an Beweglichkeit verliert. Und obwohl es die gegenteilige Perspektive ist, hat es doch eine Gemeinsamkeit. Bei Beiden ist diese Zartheit fast Zerbrechlichkeit des Lebens zu sehen. Beide brauchen Hilfe und Unterstützung, sind auf liebe Mitmenschen angewiesen und sind daher ganz schutzlos. Voller Unschuld und Hingabe müssen sie ihr Leben meistern.
Auch wenn es den Yoga-Spruch gibt: "An der Beweglichkeit Deiner Wirbelsäule erkennst Du Dein wahres Alter." Und ich durch die Yogaübungen meine Gesundheit verbessere, so ist doch irgendwann das Ende da und ich muss mich dem Verlassen meines Körpers stellen.
Sat Nam
Freitag, 15. Juni 2012
Herr Ober, einmal Milch mit Popps, bitte!
Gerade komme ich vom Geburtshaus, leider hat die Hebamme bisher nicht genügend Teilnehmer für einen neuen Yogakurs zusammen bekommen. Die Entfernung ist für viele doch zu weit. Aber wir haben vereinbart, dass ich den Montagstermin in meine nächsten Flyer mit aufnehme und wir mal schauen, ob genügend zusammen kommen. Vielleicht wird aus dem Funken doch noch irgendwann ein warmes Feuer.... Und ich durfte einen Werbeflyer für den Schwangerenyogakurs, den ich ab September geben will, aufhängen.
Seitdem die Große das Buch "Fisch und Schokolade" über das Thema Geburt und Schwangerschaft aus der Perspektive eines Schulkindes gelesen hat, ist sie richtig Feuer und Flamme für das Baby. Sie beobachtet mich mehr und studiert meine Essgewohnheiten. Als ich mir nach dem Abendbrot noch eine große Portion Popps mit Milch auftat, meinte sie: "Mama, hat das Baby in Deinem Bauch das beim Ober so bestellt?" Das war eine süße Vorstellung und ich genieße zunehmend die Begeisterung der Kinder für das wachsende Wunder in mir. Jeden Morgen küssen die beiden erst meinen Bauch und dann meine Wange. Zwischendurch gibt es immer wieder Streicheleinheiten und Küsschen. Das macht wirklich Spaß.
Sat Nam
Seitdem die Große das Buch "Fisch und Schokolade" über das Thema Geburt und Schwangerschaft aus der Perspektive eines Schulkindes gelesen hat, ist sie richtig Feuer und Flamme für das Baby. Sie beobachtet mich mehr und studiert meine Essgewohnheiten. Als ich mir nach dem Abendbrot noch eine große Portion Popps mit Milch auftat, meinte sie: "Mama, hat das Baby in Deinem Bauch das beim Ober so bestellt?" Das war eine süße Vorstellung und ich genieße zunehmend die Begeisterung der Kinder für das wachsende Wunder in mir. Jeden Morgen küssen die beiden erst meinen Bauch und dann meine Wange. Zwischendurch gibt es immer wieder Streicheleinheiten und Küsschen. Das macht wirklich Spaß.
Sat Nam
Donnerstag, 14. Juni 2012
Immer anders
Heute Abend ist wieder Yogakurs, diesmal mit gemischten Gefühlen. Von 5 Teilnehmern ist eine krank, eine muss den Geburtstag ihres Kindes vorbereiten und bei der Dritten fehlt der Babysitter. Nun bleiben nur noch 2. Eine davon will heute das erste Mal kommen. Nun gehen mir natürlich ein paar Gedanken durch den Kopf. Was ist, wenn noch etwas dazwischen kommt und nur noch eine kommt?
Da fielen mir meine ersten Stunden als Yogaschülerin in Eichenau ein. Margit hatte auch gerade erst angefangen und das eine Mal waren wir auch nur zwei Tn. Ich weiß noch wie unsicher ich war, ob es überhaupt stattfinden wird oder ob sie uns beide wieder nach Hause schickt. Doch sie unterrichtete in der gleichen Eleganz und Anmut als wären 100 Leute da gewesen. Das hat mich sehr beeindruckt. Und jetzt bin ich selbst in der Situation und werde mit der gleichen Hingabe und Leidenschaft unterrichten als wäre die Hütte voll. Einfach weil ich das Yoga so liebe und es eine Ehre ist, dass ich überhaupt das Yoga weitergeben kann.
Und dann ist auch noch die Gäste-Toilette kaputt. Der neue Spülkasten ist zwar schon da, aber Ralf kommt erst am Wochenende dazu ihn einzubauen, was keine so leichte Aufgabe ist, weil dafür noch ein paar Bohrungen zu machen sind.
Es gibt einen wunderbaren Spruch, den ich mal auf Toilettenpapier gedruckt sah:
"... und immer ist irgendwas..."
Ja, wie schön vielseitig das Leben doch ist.
Sat Nam
Da fielen mir meine ersten Stunden als Yogaschülerin in Eichenau ein. Margit hatte auch gerade erst angefangen und das eine Mal waren wir auch nur zwei Tn. Ich weiß noch wie unsicher ich war, ob es überhaupt stattfinden wird oder ob sie uns beide wieder nach Hause schickt. Doch sie unterrichtete in der gleichen Eleganz und Anmut als wären 100 Leute da gewesen. Das hat mich sehr beeindruckt. Und jetzt bin ich selbst in der Situation und werde mit der gleichen Hingabe und Leidenschaft unterrichten als wäre die Hütte voll. Einfach weil ich das Yoga so liebe und es eine Ehre ist, dass ich überhaupt das Yoga weitergeben kann.
Und dann ist auch noch die Gäste-Toilette kaputt. Der neue Spülkasten ist zwar schon da, aber Ralf kommt erst am Wochenende dazu ihn einzubauen, was keine so leichte Aufgabe ist, weil dafür noch ein paar Bohrungen zu machen sind.
Es gibt einen wunderbaren Spruch, den ich mal auf Toilettenpapier gedruckt sah:
"... und immer ist irgendwas..."
Ja, wie schön vielseitig das Leben doch ist.
Sat Nam
Mittwoch, 13. Juni 2012
Zufallsmarketing
Heute Morgen telefonierte ich mit meiner Hebamme. Meine Blutwerte sind Bestens. Besonders glücklich bin ich über den Eisenwert von 13,3! Als ich mit dem zweiten Kind schwanger war, musste ich Eisentabletten nehmen, was nicht schlimm war. Aber diesmal wollte ich es anders probieren. Ich nehme dreimal täglich Kräuterblut, dazu jeweils ein Schluck O-Saft für das Vitamin C, dass die Eisenaufnahme begünstigt und Schüßlersalz Ferrum Phosphoricum. Den Tipp gab mir eine Apothekerin. Wenn es meinem Körper schwer fällt Eisen aufzunehmen, hilft das Kräuterblut alleine nicht, dann helfen eben nur Tabletten. Wenn ich aber den Körper anregen kann z.B. mit Homöopathie also in diesem Fall Schüßlersalz, Eisen leicht aufzunehmen, kann es auch mit dem Saft klappen. Nun habe ich es schriftlich: Ja, bisher hat das funktioniert.
Die Hebamme hatte noch ein anders wunderbares Anliegen: Bereits im März rief mich in Bayern eine Frau aus Hermannsburg an. Das liegt 40 Autominuten von Celle/Wietzenbruch. Dort ist ein Kurs eingeschworener Kundalini-Yogafans ohne Lehrerin, weil diese weggezogen ist. Ob ich den nicht übernehmen könne? Sie hatte meine Telefonnumer über die Yogalehrerinnenzentrale 3HO in Hannover herausbekommen, wo ich bereits für den Kurs in Braunschweig angemeldet war. Ich sagte ab, weil es zuviel Fahrtzeit ist. Ausgerechnet aus dieser Yogagruppe stammt meine Hebamme. Sie meinte, sie könne sich gut vorstellen, dass einige bereit wären zu mir zu fahren. Ich war natürlich begeistert. Allerdings können sie nicht am Donnerstag kommen, ob ich am Montag auch Yoga anbieten könnte? Ich sagte, dass wenn 4 Leute zusammen kommen, ich auch einen neuen Kurs am Montagabend eröffnen würde. Denn ich bin zuversichtlich, dass sich beide Kurse langfristig füllen würden und es ist gut, wenn die Teilnehmer einen Ausweichtermin in der Woche haben. Sie wird mit den anderen telefonieren und ich würde mich sehr freuen, wenn das klappen würde.
Eine Stunde später bin ich am Kindergarten und treffe eine Teilnehmerin aus meinem Donnerstagkurs. "Sag' mal, weißt Du eigentlich schon, wann Du einen zweiten Kurs aufmachen wirst?" - "Wieso?" - "Ja, eine Bekannte von mir kann am Besten montags und..." Ich liebe diese wunderbaren Zufälle...
Mal sehen, was aus diesen Ideen tatsächlich wird.
Sat Nam
Die Hebamme hatte noch ein anders wunderbares Anliegen: Bereits im März rief mich in Bayern eine Frau aus Hermannsburg an. Das liegt 40 Autominuten von Celle/Wietzenbruch. Dort ist ein Kurs eingeschworener Kundalini-Yogafans ohne Lehrerin, weil diese weggezogen ist. Ob ich den nicht übernehmen könne? Sie hatte meine Telefonnumer über die Yogalehrerinnenzentrale 3HO in Hannover herausbekommen, wo ich bereits für den Kurs in Braunschweig angemeldet war. Ich sagte ab, weil es zuviel Fahrtzeit ist. Ausgerechnet aus dieser Yogagruppe stammt meine Hebamme. Sie meinte, sie könne sich gut vorstellen, dass einige bereit wären zu mir zu fahren. Ich war natürlich begeistert. Allerdings können sie nicht am Donnerstag kommen, ob ich am Montag auch Yoga anbieten könnte? Ich sagte, dass wenn 4 Leute zusammen kommen, ich auch einen neuen Kurs am Montagabend eröffnen würde. Denn ich bin zuversichtlich, dass sich beide Kurse langfristig füllen würden und es ist gut, wenn die Teilnehmer einen Ausweichtermin in der Woche haben. Sie wird mit den anderen telefonieren und ich würde mich sehr freuen, wenn das klappen würde.
Eine Stunde später bin ich am Kindergarten und treffe eine Teilnehmerin aus meinem Donnerstagkurs. "Sag' mal, weißt Du eigentlich schon, wann Du einen zweiten Kurs aufmachen wirst?" - "Wieso?" - "Ja, eine Bekannte von mir kann am Besten montags und..." Ich liebe diese wunderbaren Zufälle...
Mal sehen, was aus diesen Ideen tatsächlich wird.
Sat Nam
Dienstag, 12. Juni 2012
erste Heimatgefühle
Heute Morgen beim Kindergarten traf ich gleich die neuen Bekannten vom gestrigen Elternabend und noch ein paar andere nicht mehr fremde Gesichter. Meine Laune stieg spürbar an und ich ging fröhlich nach Hause. Ja, es wird. Die Kontakte vermehren sich, die Anonymität schwindet. Das ist sehr wichtig für das Wohlfühlen. Als ich mit den Kindern nach Hause kam, rief die Kleine: "Mama, da sind wir ja wieder zu Hause!" - "Ja? Fühlt Ihr Euch mittlerweile hier zu Hause oder ist das noch eher Eichenau?" Die Kleine rief sofort: "Hier ist unser zu Hause!" Die Große schränkte es etwas ein: "Ja, schon, aber an meine Freunde denke ich schon noch oft." Prompt rief 10 Minuten später eine Freundin aus Eichenau an und die beiden plauderten süß miteinander.
Zum Yoga nahm ich eine Übungsreihe für die Wirbelsäule, speziell für Schwangere. Es war sehr viel Kamelritt in allen Variationen dabei, was mir sehr gut tat. Gerade mein unterer Rücken braucht besondere Pflege, der Beckenboden verändert sich und noch nicht in allen Situationen ist es mir in Fleisch und Blut übergangen, dass ich auf das schwere Heben verzichten sollte. Die Übungen machten meine Wirbel schön geschmeidig. Ich spüre das dann oft im Alltag beim Gehen. Ich bin beweglicher in den Hüften und meine Schultern schwingen leichter mit.
Sat Nam
Zum Yoga nahm ich eine Übungsreihe für die Wirbelsäule, speziell für Schwangere. Es war sehr viel Kamelritt in allen Variationen dabei, was mir sehr gut tat. Gerade mein unterer Rücken braucht besondere Pflege, der Beckenboden verändert sich und noch nicht in allen Situationen ist es mir in Fleisch und Blut übergangen, dass ich auf das schwere Heben verzichten sollte. Die Übungen machten meine Wirbel schön geschmeidig. Ich spüre das dann oft im Alltag beim Gehen. Ich bin beweglicher in den Hüften und meine Schultern schwingen leichter mit.
Sat Nam
Montag, 11. Juni 2012
Glücksmomente
Komme gerade vom Elternabend in der Schule zurück. Es war ein angenehmer Abend und ich habe gleich die Gelegenheit genutzt Kontakte zu knüpfen. Es wurde noch Unterstützung für die Bibliothek gesucht. Ich meldete mich und sprach mit einer Frau anschließend darüber. Zufällig kamen wir auf Yoga und sie war gleich interessiert und meinte, sie kommt nächste Woche mal zum Schnuppern vorbei.... Herrlich, ich liebe diese leichten Momente in denen etwas entstehen kann.
Und am Vormittag war Ultraschalluntersuchung. Es hat sich total süß bewegt. Es strampelte mit Händen und Füßen und drehte sich auch noch. Natürlich ist es erst 3 cm groß, aber auf dem Bildschirm waren es 30 cm und ich bin immer wieder fasziniert, dass schon alles dran ist. Und den Herzschlag konnten wir auch sehen. Ich war sehr berührt und viele Glückshormone explodierten in mir.
Ich bin kein großer Fan von vielen Ultraschalluntersuchungen und es gibt auch Untersuchungen dazu, dass es für die Kinder unangenehm ist. Aber drei kurze U's während der gesamten Schwangerschaft halte ich für vertretbar.
Sat Nam
Und am Vormittag war Ultraschalluntersuchung. Es hat sich total süß bewegt. Es strampelte mit Händen und Füßen und drehte sich auch noch. Natürlich ist es erst 3 cm groß, aber auf dem Bildschirm waren es 30 cm und ich bin immer wieder fasziniert, dass schon alles dran ist. Und den Herzschlag konnten wir auch sehen. Ich war sehr berührt und viele Glückshormone explodierten in mir.
Ich bin kein großer Fan von vielen Ultraschalluntersuchungen und es gibt auch Untersuchungen dazu, dass es für die Kinder unangenehm ist. Aber drei kurze U's während der gesamten Schwangerschaft halte ich für vertretbar.
Sat Nam
Sonntag, 10. Juni 2012
Aus dem Gedankenstrudel kommen
Gestern gab es in Ralfs Familie ein paar Unstimmigkeiten, die uns direkt nicht betreffen, aber traurig und unangenehm sind. Wir saßen am Abend noch zusammen und redeten darüber, ich spürte, dass es mich in Beschlag nahm. Oje, hoffentlich kann ich gut einschlafen und durchschlafen. Ich ging kurz vor dem Schlafen in meinen Yogaraum und las die Kirthan Sohila. Das ist ein Mantra, das 4 Minuten dauert und den Kopf für die Nacht frei macht. Es funktionierte wunderbar.
Doch am nächsten Morgen beim Yoga begann die ganze Suppe im Kopf hoch zu kochen. Ich analysierte, spielte durch, was sie hätten anders machen sollen, überlegte, wo ich mich vielleicht hätte einmischen sollen, etc.... Ich spürte, dass mir das nicht gut tut, ich unterbrach meine Gedankenketten, doch ich fing immer wieder an. Schließlich vertiefte ich mich ins Sat Nam Rasayan, spürte meine ganzen Verspannungen im Körper, die das Rattern im Kopf ausgelöst hatte. Es tat weh und ich konnte es kaum auflösen. Eine leichte Verzweiflung stieg in mir auf. Es war eine große dunkle mächtige Kraft, die mich immer wieder hinunter zog. Nach einer halben Stunde kam ich auf die Idee, dass mir eine bestimmte Meditation gut tun könnte.
Es war die Meditation auf die göttliche Mutter. Sie besteht aus vier Teilen (jeweils drei Minuten) und half mir wirklich raus aus dem Strudel. Sie verband mich wieder mit der Unendlichkeit des Lebens und löste mich damit von Verstrickungen in äußerlichen Konstrukten. Ich kam wieder in die Mitte. Und mir wurde bewusst, dass ich die Konflikte der anderen nicht lösen kann. Jede Seele hat ihren Weg und sie hat unendlich viel Zeit ihre Erfahrungen zu machen. Sie kann immer wieder von vorne anfangen. Ich kann da nichts erzwingen.
Gleichzeitig bat ich Engel um Hilfe, sie sollen sich doch bitte um diese Personen kümmern, ihnen helfen ihre Herzen wieder zu erwärmen. Damit konnte ich den aufgeladenen Ballast wieder abgeben und hoffe weiter auf ein Wunder.
Sat Nam
Doch am nächsten Morgen beim Yoga begann die ganze Suppe im Kopf hoch zu kochen. Ich analysierte, spielte durch, was sie hätten anders machen sollen, überlegte, wo ich mich vielleicht hätte einmischen sollen, etc.... Ich spürte, dass mir das nicht gut tut, ich unterbrach meine Gedankenketten, doch ich fing immer wieder an. Schließlich vertiefte ich mich ins Sat Nam Rasayan, spürte meine ganzen Verspannungen im Körper, die das Rattern im Kopf ausgelöst hatte. Es tat weh und ich konnte es kaum auflösen. Eine leichte Verzweiflung stieg in mir auf. Es war eine große dunkle mächtige Kraft, die mich immer wieder hinunter zog. Nach einer halben Stunde kam ich auf die Idee, dass mir eine bestimmte Meditation gut tun könnte.
Es war die Meditation auf die göttliche Mutter. Sie besteht aus vier Teilen (jeweils drei Minuten) und half mir wirklich raus aus dem Strudel. Sie verband mich wieder mit der Unendlichkeit des Lebens und löste mich damit von Verstrickungen in äußerlichen Konstrukten. Ich kam wieder in die Mitte. Und mir wurde bewusst, dass ich die Konflikte der anderen nicht lösen kann. Jede Seele hat ihren Weg und sie hat unendlich viel Zeit ihre Erfahrungen zu machen. Sie kann immer wieder von vorne anfangen. Ich kann da nichts erzwingen.
Gleichzeitig bat ich Engel um Hilfe, sie sollen sich doch bitte um diese Personen kümmern, ihnen helfen ihre Herzen wieder zu erwärmen. Damit konnte ich den aufgeladenen Ballast wieder abgeben und hoffe weiter auf ein Wunder.
Sat Nam
Samstag, 9. Juni 2012
Die Taube
Heute habe ich eine sehr passende Anekdote zum Thema "Frauen und Männer denken unterschiedlich" gehört:
Ein Busfahrer fährt über eine Landstraße. Ein dumpfer Knall ist zu hören. Eine Taube ist gegen die Windschutzscheibe geflogen, die Scheibe ist so stark beschädigt, dass der Busfahrer den Chef anruft (oder anfunkt) und die Situation erklärt. Der Chef flucht, Mist wir haben im Moment keinen Ersatzbus und hoffentlich glaubt die Versicherung, dass so ein Schaden durch eine Taube ausgelöst wurde... etc. Eine Weile später spricht der Busfahrer mit der Sekretärin, sie hört sich alles geduldig an, ist erstaunt dass der Fahrer nicht weiter erzählt und fragt: "Und weiter?" - "Wie weiter?" - "Ja, was ist denn mit der Taube?" ....
Ein guter Beweis für die Annahme, dass der Mann in Problemen und die Frau auf vielen verschiedenen Ebenen denkt. Der Mann erkennt das Problem, sucht nach einer Lösung und hakt es ab. Eine Frau kann Ideen und Gedanken gleichzeitig haben und daher viel stärker Gefühle, Phantasien und Weiterentwicklungen berücksichtigen.
So, jetzt muss noch schnell die Kleine ins Bett und dann will ich Fußball schauen.
Sat Nam
Ein Busfahrer fährt über eine Landstraße. Ein dumpfer Knall ist zu hören. Eine Taube ist gegen die Windschutzscheibe geflogen, die Scheibe ist so stark beschädigt, dass der Busfahrer den Chef anruft (oder anfunkt) und die Situation erklärt. Der Chef flucht, Mist wir haben im Moment keinen Ersatzbus und hoffentlich glaubt die Versicherung, dass so ein Schaden durch eine Taube ausgelöst wurde... etc. Eine Weile später spricht der Busfahrer mit der Sekretärin, sie hört sich alles geduldig an, ist erstaunt dass der Fahrer nicht weiter erzählt und fragt: "Und weiter?" - "Wie weiter?" - "Ja, was ist denn mit der Taube?" ....
Ein guter Beweis für die Annahme, dass der Mann in Problemen und die Frau auf vielen verschiedenen Ebenen denkt. Der Mann erkennt das Problem, sucht nach einer Lösung und hakt es ab. Eine Frau kann Ideen und Gedanken gleichzeitig haben und daher viel stärker Gefühle, Phantasien und Weiterentwicklungen berücksichtigen.
So, jetzt muss noch schnell die Kleine ins Bett und dann will ich Fußball schauen.
Sat Nam
Freitag, 8. Juni 2012
Zuversicht
Heute Morgen habe ich die Wahe Guru - Übungsreihe in abgeänderter Form für Schwangere ausprobiert. Sie tat gut, gab Power und gute Laune. Am Nachmittag dachte ich, eigentlich müsste man das schöne Wetter ausnutzen und mit den Kindern ins Freibad fahren. Oft tauchen dann Zweifel auf wie "och, so richtig heiß ist es ja gerade nicht", "und wenn die Kleine sich verkühlt?", "die ganzen Sachen zusammen packen habe ich gar keine Lust", "da hinten ziehen schon Wolken auf....". Doch diese Gedanken kamen mir gar nicht in den Sinn. Ich dachte nur an den Spaß, den wir zusammen haben werden, packte die Sachen ein und wir fuhren los.
Anscheinend waren noch mehr Leute in Zweifeln gefangen, denn es war trotz 25 Grad Lufttemperatur und beheiztem Freibad kaum etwas los. Die Kinder tobten sich aus und ich konnte in Ruhe viele Bahnen schwimmen. Erinnerungen stiegen auf. Bei den vorherigen Schwangerschaften war ich auch immer viel schwimmen gewesen. So wie das Baby im Fruchtwasser, so fühle ich mich im Wasser auch pudelwohl. Und genau in diesem Freibad haben wir damals den ersten Geburtstag von der Großen gefeiert. Sie saß im Babybecken mit Schwimmwindel, Sonnenhut und lächelte uns glücklich an. Ich schaute über den Beckenrand um zu sehen, was die Beiden machen und sah wie sie sich alleine umzogen und auf den Spielplatz zu den Schaukeln gingen. Ein stolzes Gefühl erfüllte mich, sie sind schon so selbständig. Es ist ein guter Zeitpunkt für ein Drittes....
Sat Nam
Anscheinend waren noch mehr Leute in Zweifeln gefangen, denn es war trotz 25 Grad Lufttemperatur und beheiztem Freibad kaum etwas los. Die Kinder tobten sich aus und ich konnte in Ruhe viele Bahnen schwimmen. Erinnerungen stiegen auf. Bei den vorherigen Schwangerschaften war ich auch immer viel schwimmen gewesen. So wie das Baby im Fruchtwasser, so fühle ich mich im Wasser auch pudelwohl. Und genau in diesem Freibad haben wir damals den ersten Geburtstag von der Großen gefeiert. Sie saß im Babybecken mit Schwimmwindel, Sonnenhut und lächelte uns glücklich an. Ich schaute über den Beckenrand um zu sehen, was die Beiden machen und sah wie sie sich alleine umzogen und auf den Spielplatz zu den Schaukeln gingen. Ein stolzes Gefühl erfüllte mich, sie sind schon so selbständig. Es ist ein guter Zeitpunkt für ein Drittes....
Sat Nam
Donnerstag, 7. Juni 2012
Adi Shakti
Heute schreibe ich den blog schon am Vormittag weil ich am Abend Yogakurs habe. Wenn ich das weiß, springe ich schon gleich viel schneller morgens aus dem Bett weil ich mich so auf den Abend freue. Das intensive Spüren der Kundalini-Energie gibt mir viel Kraft und ich weiß, dass ich danach mehr Power habe als vorher. Und einiges nehme ich in den morgigen Tag mit hinein.
Beim morgendlichen Sadhana merke ich jetzt, dass ich Sets für die Schwangerschaft immer mehr bevorzuge. Das Stärken der Aura und der Bogenlinie wird wichtiger. Ich mache jetzt auch täglich die Adi Shakti - Meditation, die bekanntlich die Bedeutenste während einer Schwangerschaft ist. Sie schenkt Klarheit und verbindet mich mit der universellen weiblichen Kraft, stärkt den Schutzmantel gegen Negativität und erhöht die Verbundenheit mit meinem ungeborenem Kind.
Ich kann auch viel leichter meditieren mit Baby im Bauch als ohne. Es ist als wäre ich stärker mit dem magischen Element des Universums verbunden: Wow! Da wächst etwas in mir - ohne das ich konkret etwas tue. Im Gegenteil umso mehr ich es geschehen lassen kann umso besser für die Gesundheit und die Entwicklung des Kindes. Ich bin ganz zuversichtlich, dass ich etwas von dieser Energie in die Zeit nach der Geburt mit nehmen kann. Nach den Geburten der ersten beiden Kinder nahm ich auch jeweils ein großes Stück Urvertrauen mehr mit. Bei Müttern, die viele Kindern haben und entspannt wirken, habe ich dieses Vertrauen schon häufiger beobachtet.
Ich kenne aber auch viele andere Frauen, die keine Mütter sind und mit dieser weiblichen Urkraft verbunden sind. Es ist im Funkeln ihrer Augen ganz klar zu erkennen.
Sat Nam
Beim morgendlichen Sadhana merke ich jetzt, dass ich Sets für die Schwangerschaft immer mehr bevorzuge. Das Stärken der Aura und der Bogenlinie wird wichtiger. Ich mache jetzt auch täglich die Adi Shakti - Meditation, die bekanntlich die Bedeutenste während einer Schwangerschaft ist. Sie schenkt Klarheit und verbindet mich mit der universellen weiblichen Kraft, stärkt den Schutzmantel gegen Negativität und erhöht die Verbundenheit mit meinem ungeborenem Kind.
Ich kann auch viel leichter meditieren mit Baby im Bauch als ohne. Es ist als wäre ich stärker mit dem magischen Element des Universums verbunden: Wow! Da wächst etwas in mir - ohne das ich konkret etwas tue. Im Gegenteil umso mehr ich es geschehen lassen kann umso besser für die Gesundheit und die Entwicklung des Kindes. Ich bin ganz zuversichtlich, dass ich etwas von dieser Energie in die Zeit nach der Geburt mit nehmen kann. Nach den Geburten der ersten beiden Kinder nahm ich auch jeweils ein großes Stück Urvertrauen mehr mit. Bei Müttern, die viele Kindern haben und entspannt wirken, habe ich dieses Vertrauen schon häufiger beobachtet.
Ich kenne aber auch viele andere Frauen, die keine Mütter sind und mit dieser weiblichen Urkraft verbunden sind. Es ist im Funkeln ihrer Augen ganz klar zu erkennen.
Sat Nam
Mittwoch, 6. Juni 2012
Internetauftritt
Erst einmal eine kleine Anekdote aus dem Alltag mit Kindern:
Ralf liest den Kindern ab und zu Asterix und Obelix - Comics vor. Bei der Kleinen hatte ich oft den Eindruck, dass sie nicht sehr viel versteht, aber die Bilder und natürlich das Mitsitzen auf Papas Schoß genießt. Doch seit heute weiß ich, was sie davon verstanden hat. Wir sitzen im Auto. Die Große schaut zu der Kleinen rüber und sagt: "Schau' mal auf Deinem Kindersitz steht: RÖMER." Da fing die Kleine plötzlich ganz heftig an zu weinen und zu schimpfen. Ich war völlig ratlos. "Was ist denn los?" Unter tiefem Schluchzen rief sie: "Ich will kein Römer sein!" Jetzt weiß ich, dass sie durch den Comic die Römer für die Bösen hält....
Harpurkh Kaur (die die auch aus Wietzenbruch kommt und mit mir die Ausbildung macht) hat eine wunderbare Webseite erstellt für alle Yogainteressierte in Celle und Umgebung. Sie hatte die Idee, dass sich alle Kundalini-Yogalehrer/innen in dieser Region auf einer Webseite vernetzen, so können wir dann auch gemeinsam besser Werbung machen. Es fehlen noch ein paar Lehrerinnen, aber die Seite kann sich schon sehen lassen: www.kundaliniyoga-celle.de
Ich bin sehr dankbar für diese Idee und dass sie das so tatkräftig umsetzt. Bald kommt auch mein Angebot "Yoga für Schwangere" und Sat Nam Rasayan dazu. Weiteres Ziel ist das Drucken von Postkarten, die wir überall verteilen. Ich glaube es macht einen guten Eindruck wenn wir uns gemeinsam darstellen.
Sat Nam
Ralf liest den Kindern ab und zu Asterix und Obelix - Comics vor. Bei der Kleinen hatte ich oft den Eindruck, dass sie nicht sehr viel versteht, aber die Bilder und natürlich das Mitsitzen auf Papas Schoß genießt. Doch seit heute weiß ich, was sie davon verstanden hat. Wir sitzen im Auto. Die Große schaut zu der Kleinen rüber und sagt: "Schau' mal auf Deinem Kindersitz steht: RÖMER." Da fing die Kleine plötzlich ganz heftig an zu weinen und zu schimpfen. Ich war völlig ratlos. "Was ist denn los?" Unter tiefem Schluchzen rief sie: "Ich will kein Römer sein!" Jetzt weiß ich, dass sie durch den Comic die Römer für die Bösen hält....
Harpurkh Kaur (die die auch aus Wietzenbruch kommt und mit mir die Ausbildung macht) hat eine wunderbare Webseite erstellt für alle Yogainteressierte in Celle und Umgebung. Sie hatte die Idee, dass sich alle Kundalini-Yogalehrer/innen in dieser Region auf einer Webseite vernetzen, so können wir dann auch gemeinsam besser Werbung machen. Es fehlen noch ein paar Lehrerinnen, aber die Seite kann sich schon sehen lassen: www.kundaliniyoga-celle.de
Ich bin sehr dankbar für diese Idee und dass sie das so tatkräftig umsetzt. Bald kommt auch mein Angebot "Yoga für Schwangere" und Sat Nam Rasayan dazu. Weiteres Ziel ist das Drucken von Postkarten, die wir überall verteilen. Ich glaube es macht einen guten Eindruck wenn wir uns gemeinsam darstellen.
Sat Nam
Dienstag, 5. Juni 2012
Polaritäten von Frau und Mann
Heute traf ich im Kindergarten eine Frau, deren Mondpunkt bestimmt im Ohrläppchen (=möchte über Werte diskutieren) stand. Sie erklärte mir (ohne große Aufforderung) wie das so alles läuft mit den Kann- und den Muss-Kinder bei der Einschulung. Dieses System sei doch sehr fragwürdig. Wenn die Schule mehr Kinder braucht, dürfen plötzlich alle Kann-Kinder vorzeitig in die Schule. Und wenn die Schulklassen voll sind, fallen plötzlich alle Kann-Kinder durch die Tests..... Ich erhielt einen kostenlosen Vortrag.
Gestern Abend dachte ich, mein Mondpunkt ist bestimmt in den Nacken gewandert (=romantisch). Ralf meinte, dass er im Wohnzimmer noch gerne ein großes Ecksofa kaufen möchte. Es fehlt ihm sonst einfach das Kuschelige. Und ich dachte, ach wie süß, dass er so etwas sagt.... Noch vor ein paar Tagen sagte ich zu ihm, dass ich ein Ecksofa an der Stelle total unpassend finde...
Interessant war am WE auch das Thema Polaritäten:
Die Polarität der Frau schwingt zwischen der unabhängigen Frau und der hegenden und pflegenden Mutter (egal ob sie Kinder hat oder nicht). Die Schattenseite der freien Frau liegt in der Gefühlskälte, die der mütterlichen Seite in der Selbstaufgabe. Auf das Gleichgewicht kommt es an. Damit sie nicht ins Ungleichgewicht kommt, braucht sie immer wieder Zeit für sich selbst.
Spannend fand ich auch die Polarität des Mannes. Der verantwortungsbewusste väterliche Aspekt möchte ein gemütliches Zuhause schaffen, wo er geliebt wird. Die andere Seite wird auch "der wilde Mann" genannt. Am Besten ohne Plan und Proviant in die Wildnis ziehen. Ohne Verantwortung, ohne das zu tun, was Mann tun soll. Auch er muss versuchen die beiden Seiten zusammen zu bringen. Wenn er im "wilden Mann" hängen bleibt, kann er schnell zum ewig kleinen Jungen mutieren, der für nichts Verantwortung übernehmen will. Im übertriebenen väterlichen Aspekt kann er zu harmoniesüchtig werden oder/und sich wie eine Glucke verhalten. Er muss auf jeden Fall genau wie die Frau beide Seiten ausleben.
Sat Nam
Gestern Abend dachte ich, mein Mondpunkt ist bestimmt in den Nacken gewandert (=romantisch). Ralf meinte, dass er im Wohnzimmer noch gerne ein großes Ecksofa kaufen möchte. Es fehlt ihm sonst einfach das Kuschelige. Und ich dachte, ach wie süß, dass er so etwas sagt.... Noch vor ein paar Tagen sagte ich zu ihm, dass ich ein Ecksofa an der Stelle total unpassend finde...
Interessant war am WE auch das Thema Polaritäten:
Die Polarität der Frau schwingt zwischen der unabhängigen Frau und der hegenden und pflegenden Mutter (egal ob sie Kinder hat oder nicht). Die Schattenseite der freien Frau liegt in der Gefühlskälte, die der mütterlichen Seite in der Selbstaufgabe. Auf das Gleichgewicht kommt es an. Damit sie nicht ins Ungleichgewicht kommt, braucht sie immer wieder Zeit für sich selbst.
Spannend fand ich auch die Polarität des Mannes. Der verantwortungsbewusste väterliche Aspekt möchte ein gemütliches Zuhause schaffen, wo er geliebt wird. Die andere Seite wird auch "der wilde Mann" genannt. Am Besten ohne Plan und Proviant in die Wildnis ziehen. Ohne Verantwortung, ohne das zu tun, was Mann tun soll. Auch er muss versuchen die beiden Seiten zusammen zu bringen. Wenn er im "wilden Mann" hängen bleibt, kann er schnell zum ewig kleinen Jungen mutieren, der für nichts Verantwortung übernehmen will. Im übertriebenen väterlichen Aspekt kann er zu harmoniesüchtig werden oder/und sich wie eine Glucke verhalten. Er muss auf jeden Fall genau wie die Frau beide Seiten ausleben.
Sat Nam
Montag, 4. Juni 2012
Die Mondpunkte der Frau
Interessant war am Wochenende das Thema Mondpunkte. Das sind bestimmte Regionen am Körper, die die psychische Verfassung beeinflussen. Der Mann hat genau einen Mondpunkt: Am Kinn. Dort wo bei einigen Männern ein tiefes Grübchen sitzt. Da sie nur einen Punkt haben, verfügen sie über eine konstante Mondenergie, d.h. ihre Psyche weißt weniger Berg- und Talfahrten auf wie die der Frauen. Die haben 11 (!) Punkte am Körper:
So wie der tatsächliche Mond 2 1/2 Tage in einem Tierkreiszeichen steht, so wechselt unsere Stimmung auch alle 2 1/2 Tage. Der Mond beeinflusst nicht nur Ebbe und Flut, sondern auch uns Menschen, besonders die Frauen. Bei jeder Frau ist die Reihenfolge der Punkte individuell verschieden. Sie ist bereits im Mutterleib angelegt und folgt dann immer dieser festen Reihenfolge. Wenn Du herausfinden willst, welche Reihenfolge Du hast, musst Du ein Tagebuch führen. Am Besten zwei Monate lang. Und dann Deine Stimmungen den entsprechenden Regionen zuordnen:
Mondpunkt:
- im Haaransatz:
Nichts kann uns erschüttern. Wir sind klar, stehen fest im Leben und halten alle Probleme für lösbar. Eine gute Zeit für Entscheidungen.
- an den Wangen:
Wir sind sehr kämpferisch, leicht reizbar und können uns über Kleinigkeiten aufregen. Es fehlt uns schwer unsere Kontrolle zu behalten.
- in den Lippen:
Wir sind redelustig, können über alles und jeden reden. Vorsicht: Es besteht die Gefahr, dass wir zu viel und unbedacht Dinge ausplaudern.
- im Nacken:
Wir sind romantisch. Wenn unsere Partner heute mit Blumen nach Hause kommt sind wir hin und weg. Wir mögen uns selbst.
- in den Brüsten:
Wir sind sehr mitfühlend. Es gesteht die Gefahr, dass wir mitleiden oder uns ausnutzen lassen.
- im Nabel:
Wir sind unsicher und verletzbar. Wir hinterfragen, sollten besonders auf Entspannung achten.
- in den Schenkeln:
Wir können uns sehr gut durchsetzen. Achtung: Vielleicht auch zu dogmatisch.
- in den Ohrläppchen:
Wir möchten über Werte diskutieren (z.B. das Schulsystem, die Finanzkrise)
- in den Augenbrauen:
Wir sind verträumt, haben viele Ideen. Wir brauchen Unterscheidungskraft um zu erkennen, was davon Luftschlösser sind. Ideen aufschreiben und beim Mondpunkt im Haaransatz klären, was davon realistisch ist.
- in der Klitoris:
Wir wollen nach außen aktiv sein. Eine Party feiern, sich mit Freunden treffen.
- in der Vagina:
Wir sind in geselliger Stimmung.
Ich finde es nicht leicht herauszufinden, wo ich gerade bin. Am Besten ist es wohl, erst einmal die Stimmungen pro Tag aufzuschreiben und darauf achten, wo sich die Stimmung verändert. Auf jeden Fall ist es ratsam täglich Yoga zu machen oder/und zu meditieren, damit wir nicht Spielball unserer Launen werden.
Es hilft mir zu verstehen, warum Männer oft irritiert von uns sind. Neulich habe ich ihr Blumen mitgebracht und sie hat sich gefreut, heute wirft sie mir die vor die Füße! Mein armer Mann, schließlich warten täglich drei unberechenbare Geschöpfe auf ihn.... Mal sehen, was in mir gerade wächst. Vielleicht bekommt er endlich Unterstützung. Obwohl er neulich meinte, ein weiteres Mädchen wäre schön, da kennt er sich schließlich mittlerweile mit aus.
Sat Nam
Sonntag, 3. Juni 2012
Feedback
Gerade habe ich die Übungsreihe (Thema: Stärkung der Abwehrkräfte) unterrichtet. Am Anfang war ich etwas irritiert. Die Ausbilderin saß mir gegenüber und machte sich schon nach zwei Minuten ein paar Notizen. Ich dachte, was hab' ich denn schon falsch gemacht, dass sie jetzt schon etwas aufschreiben muss. Ich wurde ein wenig trotzig und dachte, ist doch egal, ich mache mein Ding und fertig. Erst nach einer Weile ging mir auf, dass sie sich ja auch Notizen macht, wenn ihr etwas gut gefällt... Ich war zuerst in einem Muster aus alten Schulzeiten gefangen.
Gleich kommt die Feedbackrunde.
Ergebnis: Ich gebe viel Erde und Ruhe, viel Sinnlichkeit, Freude und strahle Sicherheit aus. Anregung: Da ist auch viel Kraft in mir, die ich ruhig mehr zeigen könnte.
Das kann ich alles gut annehmen und ich freue mich sehr.
Morgen berichte ich über die großen Herausforderungen von Männern und Frauen aus yogischer Sicht.
Sat Nam
Samstag, 2. Juni 2012
Der kleine Unterschied
Wir haben viel über den Unterschied von Mann und Frau aus yogischer Sicht gelernt. Typisches Beispiel: Mann sitzt am PC, Frau fragt:"Möchtest Du lieber Nudeln oder Kartoffeln essen?", Mann antwortet: "Ja.", Frau denkt, er hört mir nie richtig zu, er liebt mich einfach nicht mehr. Tatsache ist, dass der Mann sich wunderbar auf eine Sache konzentrieren kann und diese gründlich zu Ende machen will. Die Frau hat in ihrem Bewußtsein bis zu 6 Dinge gleichzeitig...
Morgen mehr davon. Ich leite morgen das Sadhana und muss mich noch vorbereiten...
Sat Nam
Freitag, 1. Juni 2012
Neutrale Zone
Heute waren zwei "verfeindete" Parteien bei uns zu Besuch. Offiziell war es eine Nachfeier von Belanas Geburtstag. Es war eine Herausforderung für uns alle in der Neutralität zu bleiben. Es hat tatsächlich funktioniert, aber ich bin (und wahrscheinlich die anderen auch) durch ein Wechselbad der Gefühle gegangen. Wut, Trauer und Verzweiflung lag in der Luft. Doch niemand ließ sich von den Emotionen überwältigen.
Am Tisch bei Kaffee und Kuchen spürte ich mich in die Energie hinein, so wie ich es vom Sat Nam Rasayan gelernt hatte. Das half mir sehr mit der Situation umzugehen. Ich hatte somit keinen Zwang, ich müsste irgendetwas aktiv in Harmonie bringen. Ich ließ geschehen und vertraute darauf, dass das Universum schon für das Beste sorgen würde. Trotzdem war ich angespannt und spüre jetzt wo die Anspannung nachlässt, wo sich meine Muskeln verkrampft haben.
Da alles gut gegangen ist, hoffe ich sehr, dass sich das Verhältnis in Zukunft positiv verändern wird.
Morgen geht es wieder zur Ausbildung nach Braunschweig. Ich hoffe, dass ich dort weiter meinen Akku aufladen kann.
Sat Nam
Am Tisch bei Kaffee und Kuchen spürte ich mich in die Energie hinein, so wie ich es vom Sat Nam Rasayan gelernt hatte. Das half mir sehr mit der Situation umzugehen. Ich hatte somit keinen Zwang, ich müsste irgendetwas aktiv in Harmonie bringen. Ich ließ geschehen und vertraute darauf, dass das Universum schon für das Beste sorgen würde. Trotzdem war ich angespannt und spüre jetzt wo die Anspannung nachlässt, wo sich meine Muskeln verkrampft haben.
Da alles gut gegangen ist, hoffe ich sehr, dass sich das Verhältnis in Zukunft positiv verändern wird.
Morgen geht es wieder zur Ausbildung nach Braunschweig. Ich hoffe, dass ich dort weiter meinen Akku aufladen kann.
Sat Nam
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