Heute waren wir bei meiner Familie zur Geburtstagsfeier. Mein 6 Monate alter Neffe war auch da und ich habe es genossen ihm auch auf dem Schoß haben zu dürfen. Er ist ein entspanntes süßes Kerlchen und es war eine Freude ihm beim "Toben" unter dem Spielebogen zuzuschauen. Er versucht sich vom Rücken auf den Bauch zu drehen und die ganze Familie schaute gebannt zu, ob er es gleich schaffen würde. Auf der anderen Seite saß meine Oma, die leider seit einiger Zeit körperlich sehr eingeschränkt leben muss.
Anfang und Ende des Lebens waren hautnah spürbar. Das Baby, das mit Freude erste Schritte hin zur eigenen Beweglichkeit macht und die alte Frau, die immer mehr traurig zu sehen muss, wie ihr Körper nach und nach an Beweglichkeit verliert. Und obwohl es die gegenteilige Perspektive ist, hat es doch eine Gemeinsamkeit. Bei Beiden ist diese Zartheit fast Zerbrechlichkeit des Lebens zu sehen. Beide brauchen Hilfe und Unterstützung, sind auf liebe Mitmenschen angewiesen und sind daher ganz schutzlos. Voller Unschuld und Hingabe müssen sie ihr Leben meistern.
Auch wenn es den Yoga-Spruch gibt: "An der Beweglichkeit Deiner Wirbelsäule erkennst Du Dein wahres Alter." Und ich durch die Yogaübungen meine Gesundheit verbessere, so ist doch irgendwann das Ende da und ich muss mich dem Verlassen meines Körpers stellen.
Sat Nam
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